Ausstellungen & Vorträge

Ort: Dahms‘ Saal

Einlass ab 19 Uhr,
Beginn um 20 Uhr

Eintritt: VVK 16 €, AK 19 € 

Tickets unter kultur@wardenburg-de

Freitag, 14. Juni

Kunst und Musik 
„Claude Monet – Tage am Wasser“
mit Detlef Stein, begleitet von Klaviermusik

Wasser und die flüchtigen Spiegelungen des Lichts waren dem 1840 geborenen Claude Monet Faszinosum und Herausforderung zugleich. Ihrem Studium widmete sich der Künstler mit Hingabe während unzähliger Stunden: an den Ufern der Seine, den zerklüfteten Felsenpartien der Normandie oder an seinem Seerosenteich in Giverny, dem letzten Wohnort des Malers. Auf Leinwand gebannt gehören die dabei entstandenen Impressionen heute zu den Meisterwerken der Moderne.

Der Vortrag des Kunsthistorikers Detlef Stein führt an die Wirkungsstätten Monets und zeichnet die wechselhafte Karriere des Künstlers nach, der malend gegen die erstarrten Konventionen der Akademien aufbegehrte und sich an die Spitze der impressionistischen Bewegung setzte. Pianistin Marie Rosa Günter begleitet den Vortrag musikalisch.

Kooperation zwischen der Gemeinde Wardenburg und Dahms.

VERGANGENE AUSSTELLUNGEN

31. Oktober ’22 – Januar ’23 

Daniel Nehring, Evelyn Möcking und Hassan Sheidaei

SPUK

Die Arbeiten der drei Künstler:innen agieren im Spannungsfeld von Verborgenem und Sichtbarem und fügen sich so zu einem SPUK zusammen. Daniel Nehrings Objektgruppe Spuk besteht aus drei ortstypischen Strohballen in lebensgroßer Zylinderform, die komplett in hellgrüner Folie gefasst sind. Platziert auf einem großen Stück ungenutzten Rasen auf Dahms‘ Gelände. In der Dämmerung beginnen die Objekte von sich aus zu leuchten – in der Dunkelheit erschwacht das von ihnen ausgehende Licht dann wieder. Im ehemaligen Einkaufsladen schließt sich die Installation Ich sehe was, was du nicht siehst von Evelyn Möcking an:  mal monströs getürmt, mal zurückgenommen flach an der Wand, mäandern großformatige, weiße Folien, bedruckt mit bunten Pastell- und Polychromos-Zeichnungen durch den Raum. Das Gerüst für die Objekte bilden die Fundstücke, die Möcking vor Ort vorfand. Die modulare Installation darf den Bedürfnissen der Nutzung des Raumes angepasst und neu angeordnet werden. Die beiden Skulpturengruppen des Künstlerpaares entstanden während ihres dreiwöchigen Aufenthaltes in Dahms Kunstbetrieb im September 22. Durch Hassan Sheidaeis Soundinstallation an der Viehwaage wird die Ausstellung akustisch komplettiert. War da was? Geräusche und Klopfen … oder doch nichts?

Seht und hört selbst und erfahrt mehr: meldet euch zu einem kostenfreien, geführten Ausstellungsbesuch an unter info@dahms-littel.de

 

19. März ’21 – September ’22

Matthias Ruthenberg

Leichte Arbeit, die Spaß macht (1)

Während seiner Künstlerresidenz im Kunstbetrieb Dahms entwickelte Matthias Ruthenberg zwei großformatige Kreidebilder. Der aufgrund der Corona-Krise geschlossene Dorfladen und seine Schaufenster dienten ihm dabei als Atelier, Material und Ausstellungsfläche. Die dabei entstandenen Arbeiten zeigen eine Netzstruktur und eine Auswahl seiner Notate – Worte, Verse, Poeme – die er während seiner Spaziergänge durch das Geestdorf Littel festhielt.

Installationsansichten Kunstbetrieb Dahms, Foto: Fred Dott

Dezember 2019 – Januar 2020

Anneke Kleimann

Sculptur’s Delight

Ein süßer Duft, zarte Farben, eine makellose Form: Anneke Kleemanns Skulpturen aus Schaumzucker verführen die Sinne. Sie rufen Erinnerungen an die Kindheit wach und tragen trotz aller Leichtigkeit eine herbe Note Vergänglichkeit in sich.
Die Installation Sculptor’s Delight (2019) erschloß den Raum des EDEKA-Ladens Dahms im beschaulichen Dorf Littel erstmals künstlerisch und steht am Anfang einer Reihe von Kunst-Interventionen vor Ort, die die Waren- und Markenwelt, Lebensmittel und den gesellschaftlichen Umgang damit berühren. Die Installation war während der Öffnungszeiten des Ladens zu besichtigen.

Installationsansichten im Kunstbetrieb Dahms, Foto: Anneke Kleimann